Russlands Aggression beweist, dass Menschheit keine Lehre aus dem  Zweiten Weltkriegs gezogen hat - Selenskyj bei UN

Russlands Aggression beweist, dass Menschheit keine Lehre aus dem Zweiten Weltkriegs gezogen hat - Selenskyj bei UN

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Ukrinform Nachrichten
Die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine zeuge davon, dass die Menschheit die tragische Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg nie gezogen habe. Manche Länder versuchen weiterhin, die Einflusssphären auf der Welt neu zu verteilen.

Dies erklärte der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, in einer Videobotschaft an die Teilnehmer der 75. Sitzung des UN-Generalversammlung, berichtet der eigene Korrespondent von Ukrinform.

"Die Gründung der Vereinten Nationen vor 75 Jahren wurde zum Symbol dafür, dass die Menschheit eine tragische Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg ziehen muss. Aber die Besetzung der Krim und die russische militärische Aggression im Donbass beweisen, dass diese Lehre nicht gezogen wurde", sagte der ukrainische Präsident.

Er betonte, es handele sich nicht nur um einen Krieg in der Ukraine. „Das ist ein Krieg in Europa“.

Selenskyj zufolge sei "dies nicht nur ein Angriff auf die Souveränität eines unabhängigen Staates, sondern ein Versuch, die Einflusssphären der Welt neu zu verteilen". Darüber hinaus hat der ukrainische Präsident alle Länder aufgefordert, sich gemeinsam für die Verwirklichung grundlegender Werte einzusetzen - des Friedens und des globalen Wohlstands willen.

Die Welt brauche, so Präsident weiter, keine blutigen Lehren mehr, um ihre Existenz auf diesem Planeten neu zu überdenken.

"In diesem Jahr ist die Coronavirus-Pandemie ein Schock für alle Länder geworden. Wir müssen dieses Warnsignal verwenden, um Widersprüche zu stoppen und Anstrengungen zu bündeln, um wirkliche radikale Ergebnisse zu erzielen", sagte Selenskyj.

Er forderte auch andere Länder auf, die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen in vollem Umfang umzusetzen.

"Fangen wir gleich an. Ein Plan B existiert nicht, wir leben hier und nur einmal", betonte der ukrainische Präsident.

Wie Ukrinform berichtete, fanden am Montag in New York Gipfeltreffen auf hoher Ebene statt - eines der wichtigsten Ereignisse zu Beginn der Generalversammlung. Normalerweise versammeln sich Staats- und Regierungschefs aus aller Welt im UN-Hauptquartier, sie betreten abwechselnd das Podium im UN-Gebäude, um ihre Rede zu halten, führen multilaterale und bilaterale Treffen durch. Dieses Jahr finden Veranstaltungen jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorwiegend im virtuellen Format statt. Große Mehrheit der Staats- und Regierungschefs hat Videobotschaften aufgezeichnet, die im Saal der UN-Generalversammlung ausgestrahlt werden.

nj


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