Selenskyj im Interview mit der Wiener Zeitung: Ukrainischen Territorien zurückzubekommen - das hat für mich höchste Priorität

Selenskyj im Interview mit der Wiener Zeitung: Ukrainischen Territorien zurückzubekommen - das hat für mich höchste Priorität

Ukrinform Nachrichten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, den Krieg zu beenden und die ukrainischen Territorien zurückzubekommen - das habe für ihn höchste Priorität.

Dies betonte der ukrainische Staatschef in einem Interview mit dem amtlichen Veröffentlichungsorgan der Republik Österreich, der Wiener Zeitung, meldet Ukrinform.

 „Wenn ich etwas verspreche, sind das keine leeren Worte. Den Krieg zu beenden und die ukrainischen Territorien zurückzubekommen - das hat für mich höchste Priorität. Das sind keine romantischen Versprechungen“, erklärte Selenskyj, indem er seine Versprechen im Vorjahr im Wahlkampf und deren Realisierung nach der Wahl kommentierte. 

 „Aber wir haben schon einiges erreicht. Wir haben 140 Menschen aus der Gefangenschaft zurückbekommen. Wir haben Truppenentflechtungen durchgesetzt. Es gibt dort jetzt keine Schießereien mehr, kaum jemand kommt ums Leben. Bis auf einen Todesfall gibt es seit sieben Wochen keine Verluste. Das sehen alle, das sieht auch Europa. Es gibt zwar manchmal Beschüsse von Seiten der Separatisten. Aber wir antworten nicht darauf, und das ist gut so“, zitierte die Wiener Zeitung Selenskyj..

Der ukrainische Präsident machte deutlich, dass  man in den von der Regierung nicht kontrollierten Gebieten mit einer humanitären Katastrophe zu tun habe. Viele dieser Menschen (drei Millionen Ukrainer – Red.) seien ihm zufolge am Coronavirus erkrankt.

 „Und die Menschen, die im besetzten Teil des Donbass wohnen, sehen ja auch, wie die Ukrainer auf der anderen Seite der Front leben - nämlich besser. Den Bergleuten im besetzten Donbass geht es schlecht: Sie bekommen keine normalen Löhne und müssen hohe Preise zahlen für Wasser und Strom. Wenn die Geduld der Menschen dort irgendwann aufgebraucht sein wird, kann es auch zu Aufständen kommen“, betonte Selenskyj.

Es könne, so Präsident weiter, zu einem internen Konflikt auf dem besetzten Territorium des Donbass kommen. Die Menschen haben es nicht leicht. Es gebe viele Menschen dort, die proukrainisch denken, ist Selenskyj überzeugt..

Wie Ukrinform berichtete, wird sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 15. und 16. September zu einem offiziellen Besuch in der Republik Österreich aufhalten.

Im Rahmen des Besuchs sind Gespräche des Staatsoberhauptes mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem österreichischen Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka geplant.

nj


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