Munich Security Report 2020: Konflikt in der Ukraine bedroht Sicherheit im euro-atlantischen Raum

Munich Security Report 2020: Konflikt in der Ukraine bedroht Sicherheit im euro-atlantischen Raum

Ukrinform Nachrichten
Der Krieg in der Ukraine stellt eine Bedrohung für die Sicherheit im euro-atlantischen Raum dar.

„Der Konflikt in und um die Ukraine ist eine Tragödie für alle, die von der Gewalt betroffen sind. Das ist ein Höhepunkt der katastrophalen Fehlkalkulationen und eine anhaltende Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität im euro-atlantischen Raum“, heißt es im Munich Security Report 2020 der Münchener Sicherheitskonferenz. Eine politische Lösung habe eine grundlegenden Bedeutung für ein Ende des bewaffneten Konflikts in der Region Donbass, für eine Verbesserung der Perspektive für einen konstruktiven Dialog zwischen der Ukraine und Russland, einschließlich der Krim, und für eine Verbesserung der euro-atlantischen Sicherheit, heißt es im Bericht.

Laut dem Report müssen notwendige Maßnahmen für die Lösung des Konflikts ergriffen werden, die auch dazu beitragen können, die Spannungen zwischen Russland und dem Westen abzubauen und eine eine nachhaltige Sicherheitsarchitektur im euro-atlantischen Raum zu entwickeln, einschließlich der Zusammenarbeit bei der Verringerung der nuklearen Bedrohung. Nach Ansicht des Autoren des Berichts ebneten die jüngsten Entwicklungen den Weg für Fortschritte. Es gehe um Vereinbarungen über einen Gefangenenaustausch, Vereinbarungen über zusätzliche Entflechtungszonen, eine Vereinbarung im Oktober über die Wahlen in Donezk und Luhansk und einen Sonderstatus für diese Regionen im Fall der Bestätigung der OSZE, dass die Wahlen frei und transparent durchgeführt wurden, sowie ein Gipfeltreffen im Normandie-Format in Paris. 2020 seien ein weiteres Treffen der Normandie-Gruppe, die weitere Arbeit der trilateralen Kontaktgruppe und andere diplomatische Maßnahmen geplant. Die Autoren hoffen, dass diese Maßnahmen zum Ende des Krieges führen könnten, bei dem über 13 000 Menschen getötet, mehr als 25 000 verletzt und rund 2,5 Millionen Menschen vertrieben wurden. Diese Möglichkeiten dürften nicht verpasst werden, heißt es.

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