Selenskyj kann sich in Paris einer gegen drei erweisen - Experten

Selenskyj kann sich in Paris einer gegen drei erweisen - Experten

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Ukrinform Nachrichten
Beim Treffen im Normandie-Format am 9. Dezember in Paris kann sich Präsident Selenskyj in einer Situation erweisen, wenn er sich nicht nur Putin, sondern auch westlichen Partnern widersetzen werden sollte.

Davon war die Rede bei der Diskussion "Die Ukraine nach den Wahlen: wohin steuert Präsident Selenskyj" mit Teilnahme der deutschen und ukrainischen Experten. Grüne im Bundestag organisierten diese Diskussion, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.

"Wenn am 9. Dezember alles normal läuft, haben wir von allen Seiten neue Verpflichtungen... auf allen Ebenen weiter zu arbeiten. Plus einige neue Vertrauensmaßnahmen. Plus vielleicht eine neue Entflechtung. Plus vielleicht ein neuer guter Gefangenenaustausch. Aber ich glaube nicht, dass im politischen Prozess irgendwelche Durchbrüche erzielt werden. Denn in den letzten zwei Monaten ist es klar geworden: Russland - und das ist ein großes Problem - hat seine Haltung in keiner Weise geändert", sagte der Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) Wilfried Jilge.

Die Abgeordnete der Werchowna Rada (Parlament -Red.) aus der Partei "Diener des Volkes", die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Antikorruptionspolitik Anastassija Krasnosilska erklärte, dass die Ukraine "sehr erhoffe und das Recht habe, damit zu rechnen, dass man Russland zur Erfüllung seiner Verpflichtungen im Sicherheitsbereich zwingen werde".

Der Angeordnete der Grünen-Bundestagsfraktion, der Vorsitzende der Parlamentsgruppe für Freundschaft mit der Ukraine, Omid Nouripour, erklärte seinerseits: Wir müssen die Ukraine unterstützen und eine Situation "einer gegen drei" nicht zulassen".

Die Deutschen Grünen, betonte Nouripour, seien Freunde der Ukraine, die seit der russischer Aggression solidarisch mit ihr seien. Und sie werden darauf bestehen, dass die Entscheidung des Normandie-Gipfels am 9. Dezember die Ukraine nicht störe, ihre Souveränität nicht verletze.

Der Ex-Sekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats (RNBO) Oleksander Danyljuk betonte, es seien nicht viele rote Linien bei den Verhandlungen erforderlich. Und Deutschland und Frankreich mussten dafür Verständnis haben.  

nj

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