Anwalt: Russland kann erbeutete Boote nicht zurückgeben, weil sie in schlechtem technischem Zustand sind

Anwalt: Russland kann erbeutete Boote nicht zurückgeben, weil sie in schlechtem technischem Zustand sind

Ukrinform Nachrichten
Der Anwalt der freigelassenen ukrainischen Marineseeleute Nikolai Polosow hofft, dass die russischen Behörden die früher erbeuteten ukrainischen Boote bis Ende des Jahres übergeben werden.

Darüber berichtet die Internetseite Krim.Realitäten (ua.krymr.com).

„Bisher ist Russland der Anordnung des Internationalen Seegerichtshofs im Teil der Rückgabe von Schiffen nicht nachgekommen. Aber meines Wissens gibt es in diesem Fall einige Bewegungen, die russische Führung ist bereit, die Schiffe zu übergeben. Das einzige Problem ist der technische Zustand der Schiffe. Nach meinen Informationen werden sie nun in einen Zustand gebracht, in dem sie flott sein können, und wir erwarten, dass sie bis Ende des Jahres bestimmt abgegeben werden“, sagte Polosow.

Wie Ukrinform berichtete, hatte die Russische Föderation am 25. November 2018 die Boote der ukrainischen Marine „Berdjansk“ und „Nikopol“ sowie den Schlepper „Jana Kapu“ im Schwarzen Meer, die auf dem Weg nach Odessa durch die Straße von Kertsch waren, beschossen und aufgebracht. Russische Seesicherheitskräfte nahmen 24 ukrainische Seeleute fest. Später waren sie auf Entscheidung der Krimer „Gerichte“ eingesperrt und nach Moskau gebracht. Allen Ukrainern war vorgeworfen, die russische Grenze illegal überqueren zu haben.

Im April 2019 appellierte die Ukraine an den International Seegerichtshof, die Russische Föderation zur sofortigen Freilassung von Seeleuten und Schiffen zu verpflichten. Die russische Seite weigerte sich, an den Anhörungen teilzunehmen.

Am 25. Mai hat der Hamburger Seegerichtshof Russland angewiesen, drei aufgebrachte ukrainische Schiffe sofort freizugeben und 24 inhaftierte Seeleute freizulassen und ihnen die Rückkehr in die Ukraine zu ermöglichen. Die Frist für die Vollziehung der Entscheidung ist am 25. Juni abgelaufen.

Am 7. September fand zwischen der Ukraine und Russland ein Austausch 35 gegen 35 statt. 11 illegal verurteilte Ukrainer und 24 Seeleute kehrten heim.

yv


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