Großbritannien will Sanktionen mit den USA und Europa koordinieren

Großbritannien will Sanktionen mit den USA und Europa koordinieren

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Ukrinform
Die demokratische Weltordnung sei unter Bedrohung und der Westen müsse sich um den Kampf gegen innere und äußere Feinde, unter denen als erster Russland unter der Leitung von Wladimir Putin sei, vereinigen, mit einer solchen Botschaft hat sich der britische Außenminister Jeremy Hunt am Dienstag in seine erste Reise in die Vereinigten Staaten begeben, meldet Ukrinform unter Bezugnahme auf bbc.

In Washington wird Hunt in dem durch den Kongress finanzierten United States Institute of Peace eine Rede halten und die Verbündeten auffordern, gemeinsame Institutionen nicht zu zerstören, sondern zu verstärken. Er wird laut dem Bericht der Europäischen Union vorschlagen, die neuen amerikanischen Sanktionen gegen Russland zu unterstützen.

„Heute ersucht Großbritannien alle seinen Verbündeten, weiter zu gehen. Wir appellieren an die Europäische Union, so zu machen, dass Sanktionen gegen Russland umfassend werden und zeigen, dass wir wirklich Schulter an Schulter mit den Vereinigten Staaten stehen“, heißt es in der Rede.

„Staaten wie Russland missachten ständig die etablierten Regeln für die Zusammenarbeit in der internationalen Arena. Solches aggressive und feindselige Verhalten bedroht die Weltordnung und unsere Sicherheit. Natürlich sollte man die Brücken mit Russland aufbauen, aber wir müssen offen sagen: als Folge der russischen Außenpolitik unter der Leitung von Präsident Putin ist die Welt viel gefährlicher geworden“, steht weiter in Hunts Rede.

Im August kündigte das US-Außenministerium die neuen Einschränkungen an, diesmal im Zusammenhang mit der Vergiftung von Sergei und Julia Skripal im britischen Salisbury. Die USA berufen sich auf das Gesetz von 1991, das „entsprechende und wirksame Sanktionen gegen jedes Land erfordert, das chemische Waffen eingesetzt hat“. In Europa gibt es kein solches Gesetz, genauso wie keine Einheit über die Frage der Sanktionen gegen Russland für den Einsatz auf dem Territorium des Vereinigten Königreichs des Kampfgiftstoffes wie „Nowitschok“ (eine Gruppe stark wirksamer Nervengift- und Kampfstoffe – Red.), an dessen Beteiligung Moskau verneint.

yv

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