Schebriwskyj: Putin will auf Ukraine Druck ausüben, um Wasser für die Krim zu bekommen

Schebriwskyj: Putin will auf Ukraine Druck ausüben, um Wasser für die Krim zu bekommen

Ukrinform Nachrichten
Ex-Leiter der Donezker militärisch-zivilen Regionalverwaltung, Pawlo Schebriwskyj, sagte in der Sendung des TV-Kanals „112 Ukraine“, dass Russland durch die Blockierung des Asowschen Meeres versucht, Druck auf die Ukraine auszuüben, um die Wasserversorgung für die besetzte Krim zu bekommen.

„Putin will auf solche Art und Weise auf die Ukraine den Druck machen, um in erster Linie das Wasser für die Krim zu bekommen. Die Brücke haben sie irgendwie gebaut, der Transport fährt, in einem oder zwei Jahren wird die Eisenbahn gebaut, aber das Hauptproblem ist das Wasser. Und es ist klar, dass Putin so den Druck macht, indem er Mariupol, Berdjansk blockiert, besonders schmerzhaft ist es für Mariupol und das Oblast Donezk, weil dort das Werk von Iljitsch, das Werk „Asowstal“, andere Unternehmen arbeiten…“, sagte er.

Nach den Worten von Pawlo Schebriwskyj besteht eine Notwendigkeit für die militärische Begleitung der kommerziellen Schiffe.

„Die Ukraine hat ein Problem, dass sie dort keine militärische Flotte hat. Wir haben einige gepanzerte Boote. Ich denke, wir müssen um internationale Hilfe bitten, die USA haben uns für das nächste Geschäftsjahr 250 Millionen Dollar finanzielle Hilfe zugeteilt, ich denke, dass wir in erster Linie Handelsschiffe begleiten müssen, die in die Häfen von Mariupol und Berdjansk fahren, wir brauchen Panzerboote und andere Technik, um die militärische Eskorte zu gewährleisten“, sagte er.

Wie berichtet ist die Aktivität Russlands im Asowschen Meer in den letzten drei Monaten deutlich gestiegen. Die Russen erlauben den kommerziellen Schiffen nicht, die in die ukrainischen Häfen einfahren und aus ihnen rausfahren, durch die Straße von Kertsch zu fahren.

Insbesondere hatte Russland am 15. Juli im Asowschen Meer 148 Schiffe angehalten. In diesem Zusammenhang hatte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, den Verteidigungsminister, den Chef des Generalstabs und die Führung der Seestreitkräfte der Ukraine angewiesen, ausreichende Maßnahmen zu ergreifen, um die russischen Provokationen mit der Blockierung der Einfahrt von Schiffen in ukrainische Häfen im Asowschen Meer zu stoppen.

Die Ukraine plädiert für die Verhängung von Sanktionen gegen die russischen Schwarzmeerhäfen wegen der Blockade des Asowschen Meeres.

yv

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