Lukaschenko: Es gibt keine Alternative für „Minsk“

Lukaschenko: Es gibt keine Alternative für „Minsk“

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Ukrinform
Der Präsident von Weißrussland, Alexander Lukaschenko, hat gestern in der Sitzung des Sicherheitsrats der Republik Weißrussland seinen Wunsch bekundet, Minsk als Verhandlungsplattform für die Trilaterale Kontaktgruppe zur Lösung des Konflikts im Osten der Ukraine zu bewahren.

„Ich glaube, dass es heute trotz der verschiedenen und ziemlich unerwarteten Erklärungen (für die Öffentlichkeit sind sie vielleicht unerwartete, für mich ganz erwartete Erklärungen) keine reale Alternative für diese Verhandlungsplattform gibt“, erklärte der weißrussische Präsident.

Er nehme „sorgenvoll“ die Entwicklung der Situation bei seinem nächsten südlichen Nachbarn wahr. „Weißrussland gewährleistet weiterhin die notwendigen Bedingungen für die Durchführung von regelmäßigen Sitzungen der Trilateralen Kontaktgruppe. Im Jahr 2017 fanden fast dreißig solche Treffen statt“, sagte Lukaschenko.

Gleichzeitig wies er während der Sitzung des Sicherheitsrates auf die „besondere Bedeutung der strategischen Partnerschaft“ mit Russland hin, das im Ergebnis der bewaffneten Aggression ein Teil des Territoriums der Ukraine besetzt hatte. Ihm zufolge ist Belarus „ein Hauptvorposten, auch der Russischen Föderation, in westlicher Richtung".

Am 18. Januar hatte der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, nach der Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen erklärt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump vorschlägt, die Verhandlungen über die Beilegung des Konflikts im Donbass aus Minsk in eine andere Stadt zu verlegen. Nach den Worten von Nasarbajew könnte einer der neuen Orte für die Durchführung von Verhandlungen Kasachstan werden. Gleichzeitig wird das Territorium von Belarus immer gefährlicher für den Aufenthalt der ukrainischen Bürger. Insbesondere war am 24. August in Gomel der 19-jährige Sohn des Offiziers des Grenzschutzdienstes der Ukraine, Pawlo Hryb, verschwunden. Später wurde bekannt, dass er von Agenten des russischen Geheimdienstes entführt und in die Untersuchungshaft in Krasnodar (Russland) gebracht wurde.

Am 25. Oktober war in Minsk der Korrespondent von „UA Radio Ukraine“, Bürger der Ukraine Pawlo Scharojko in Weißrussland wegen der angeblichen „Spionage“ festgenommen worden.

yv

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Agentur

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