Ukrainisch-polnische interparlamentarische Gruppe fordert Freilassung von Suschtschenko

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Ukrinform
Die ukrainisch-polnische interparlamentarische Gruppe hat Russland aufgefordert, den ukrainischen Journalisten Roman Suschtschenko und andere Staatsbürger der Ukraine, die rechtswidrig inhaftiert sind, freizulassen.

Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten in Warschau zehn Abgeordnete des ukrainischen und polnischen Parlaments, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Nach Ansicht der Gruppe konnte der russische Geheimdienst FSB keine überzeugenden Beweise über „Spionagetätigkeit“ des Journalisten vorlegen. Deswegen bezeichnete die Gruppe seine Strafverfolgung als eine Provokation, die in den Kontext der Politik der Destabilisierung und Einschüchterung gegenüber der Ukraine passt.

Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September festgenommen worden. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm Spionage vor und behauptet, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine erklärte, dass der Journalist kein Mitarbeiter der Aufklärung ist.

Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

Ch

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