Kämpfe um Ilowajsk: Vor zwei Jahren gerieten ukrainische Soldaten in den Kessel

Kämpfe um Ilowajsk: Vor zwei Jahren gerieten ukrainische Soldaten in den Kessel

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Ukrinform
Gerade an diesen August Tagen 2014 erreichten die Kämpfe um Ilowajsk (die Stadt des Gebiets von Donezk) ihren Höhepunkt, als die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte beim Widerstand den russischen Truppen in den feindlichen Kessel gerieten.

Bekanntlich dauerten die Kämpfe um das wichtige strategische Objekt von Donbass – die Stadt Ilowajsk - von Mitte August an. Dem ukrainischen Militär ist es nahezu gelungen, die Stadt unter Kontrolle zu nehmen, aber dann griff die russische Armee ein. In den Plänen von Moskau durfte ein wichtiger strategischer Punkt nicht aufgegeben werden, so hatte der Kreml gegen die Ukrainer ihre regulären Truppen geworfen. Zum Stand vom 28. August wurde die Lage unserer Soldaten, die (ca. 500 Mann) zu dem Zeitpunkt noch in der eingekesselten Stadt waren, kritisch.

Am selben Tag hatte der Präsident Petro Poroschenko Russland einer offenen bewaffneten Invasion in Donbass beschuldigt und aus diesem Grund den Besuch in der Türkei abgesagt.

Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums der Ukraine erfolgte die Invasion der russischen Truppen auf das Territorium der Ukraine zwischen dem 24. und 29. August 2014 und die Gesamtzahl des Kontingents belief sich auf 4 000 Soldaten.

Währenddessen hatte der russische Präsident Wladimir Putin in der Rolle eines Friedensstifters den pro-russischen Rebellen am 29. August vorgeschlagen, einen humanitären Korridor für das ukrainische Militär zu öffnen, durch den sie aus dem Kessel herauskommen könnten.

In der Wirklichkeit wurde Putins „grüner Korridor“ für unser Militär ein echter Weg des Todes, denn damals starben sehr viele ukrainische Soldaten. Die Angaben über die Opferzahl sind verschieden immer noch: Wie der Generalstabschef der Streitkräfte der Ukraine, Wiktor Muzhenko, behauptet, wurden im August 2014 427 Menschen getötet, 781 - verletzt, seit dem 21. August bis 5. September 2014 seien, insbesondere im Raum Ilowajsk, 150 Soldaten getötet und 90 verletzt worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft gibt andere Daten an – von 366 bis 500 tote Soldaten. Die Überlebenden nach diesen höllischen Ereignissen nennen noch mehr Todesopfer.

yv

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