Ministerium: Krimtataren erleben schlimmste Zeiten seit 1944

18.05.2017 16:48 261

Zum 73. Jahrestag der Deportation des krimtatarischen Volkes hat das Ministerium für vorübergehend besetzte Gebiete und Binnenvertriebene der Ukraine erklärt, die Krimtataren erleben nach der Besetzung der Halbinsel beinahe die schlimmsten Zeiten seit der Deportation in 1944.

„Heute erleben die Krimtataren beinahe die schrecklichsten Zeiten seit der Deportation. Die Vorfälle mit dem Verschwinden der Krimtataren, die Verfolgung nach gefälschten Anschuldigungen, längere Haftfristen, das Verbot von Medschlis, die Diskriminierung der Krim-Vertreter in den Medien, das Verbot für die Einreise auf das Territorium der Krim einer großen Zahl der ukrainischen Bürger, Verbot für Kundgebungen - all das ist der schreckliche Nachklang der Verbrechen von 1944“, gibt die Meldung an.

Das Ministerium erinnerte daran, dass die Ukraine im Jahr 2015 die Deportation der Krimtataren als Genozid anerkannt hatte, und äußerte die Überzeugung, dass für Russland die Zeiten kommen werden, wann seine heutigen Verbrechen von der Welt verurteilt werden. „Es gibt bereits wesentliche Bewegungen im Fall der Ukraine gegen die Russische Föderation im Internationalen Gerichtshof“, steht weiter im Bericht des ukrainischen Ministeriums.

yv

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