Ostukraine: Lage in Region Luhansk besonders angespannt

Ostukraine: Lage in Region Luhansk besonders angespannt

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Ukrinform
Die russisch-terroristischen Truppen greifen Einheiten der ATO-Kräfte Tag und Nacht an. Gestern eröffneten sie 48 Mal das Feuer auf Stellungen der ukrainischen Armee. 14 Mal habe der Feind Artillerie eingesetzt, die mit dem Minsker Abkommen verboten sind.

Angesichts der Zahl und Intensität der Angriffe ist die Lage in der Region Luhansk besonders angespannt, teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) mit.

Der Raum Luhansk war im Mittelpunkt der feindlichen Angriffe. Das beweisen 27 Angriffe binnen 24 Stunden, so die Meldung. Besonders schwer sei die Lage nahe der Autostraße Bachmut, wo die Terroristen die Stellungen der Armee mit 82-mm und 120-mm-Mörsern sowie mit 122-mm Artillerie unweit der Ortschaft Krymske beschossen. An Abend hätten sie die Armeestellungen nahe Nowotoschkiwske, Nowoolexandriwka, Nowoswaniwka, Schtschastja und Popasna unter Mörserbeschuss genommen. Während des Tages hätten die Besatzer mit Infanteriewaffen in der Nähe von Lobatschewe, Donez und Nyschnjoteple gefeuert.

Im Raum Donezk habe der Feind am Freitagmorgen mit Panzer-Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen nahe Kamjanka und Nowoseliwka Druha gefeuert. Während des Tages sei in diesem Raum relativ ruhig geworden. Am Abend hätten die Terroristen einen Stützpunkt der Armee in der Nähe von Saizewe mit 82-mm Mörsern beschossen. Später hätten sie dreimal das Feuer mit Granatwerfern und Schusswaffen auf die Armeestellungen im südlichen Vorort von Awdijiwka eröffnet. Diese Waffen hätten die Besatzer auch gegen ukrainische Einheiten nahe Pisky eingesetzt.

Im Raum Küstenland habe der Gegner am Freitagmorgen die Stellungen der Armee nahe Schyrokyne und Wodjane mit Artilleriesystemen mit einem Kaliber von 122 mm angegriffen. Nach dem Einbruch der Dämmerung habe er 82-mm-Mörser gegen die ukrainischen Einheiten nahe Talakiwka und 120-mm-Mörser unweit von Lebedynske eingesetzt. Die Besatzer hätten auch auf die Stellungen der ATO-Kräfte nahe Schyrokyne, Hnutowe, Pawlopil, Bohdaniwka und Nowotroizke mit Schusswaffen und Granatwerfern gefeuert. Insgesamt hätten sie in diesem Raum 13 Mal Waffen gegen die ukrainischen Einheiten eingesetzt.

Zwei Soldaten der ukrainischen Armee seien gestern verwundet worden.

Ch

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Agentur

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