Tag der Deportation der Krimtataren

Tag der Deportation der Krimtataren

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Ukrinform
Am 18. Mai 1944 wurden die Krimtataren nach dem Beschluss des Staatskomitees für Verteidigung der UdSSR aus der Krim in Usbekistan, einige Gebiete Kasachstans, Tadschikistans und einige Regionen Russlands deportiert.

Insgesamt wurden 238.500 Krimtataren, demobilisierte Soldaten nicht mitgerechnet, zwangsdeportiert. 46 Prozent der Deportierten sind ums Leben gekommen, die Hälfte davon die Kinder im Alter bis 18 Jahre. In der Ukraine wird die Deportation als Genozid des krimtatarischen Volkes anerkannt. Um 12 Uhr Kiewer Zeit werden der Opfer mit einer landesweiten Schweigeminute gedacht. Auch um 12 Uhr läuten die Glocken in allen Kathedralen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats als Zeichen der Solidarität mit dem krimtatarischen Volk fünf Minuten lang.

In der Nationalen Oper findet um 16 Uhr ein Requiem-Abend mit Teilnahme des Präsidenten der Ukraine statt.

Um 18 Uhr beginnt auf dem Maidan eine Kundgebung für die Opfer des Genozids. Nach der Kundgebung wird ein Film von Achtem Seitablaew „Das fremde Gebet“ gezeigt.

Gedenkveranstaltungen finden auch in vielen Städten der Ukraine statt, darunter in Cherson, Odessa, Lwiw. Schytomyr, Winnyzja, Tschernihiw.

ch

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