Maidan-Morde: Staatsanwaltschaft weitet Kreis der Verdächtigen aus

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Ukrinform
Nach einem zusätzlichen Gutachten weitet die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine den Kreis der Verdächtigen für den Fall der ersten Maidan-Morde. Das sagte am Donnerstag der Chef des Departements für Sonderermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft, Serhij Horbatjuk vor der Presse.

Horbatjuk sagte, dass gemäß dem ersten Gutachten Schüsse auf Serhij Nigojan, Mychailo Schisnewskyi und Roman Senyk aus einer Entfernung von drei Metern abgegeben worden seien. Nach Version der Ermittler könnten es Maidan-Aktivisten selbst oder ein Provokateur sein. Das neue Gutachten habe gezeigt, dass „der Schuss aus einer größeren Entfernung abgegeben werden könnte“.

Nach Worten von Horbatjuk seien jetzt auch Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden im Kreis der Verdächtigen. Die Ermittler hätten die Sicherheitseinheiten, die dort gewesen seien, festgestellt.

Serhij Nigojan und Mychailo Schisnewskyi wurden am 22. Januar 2014 getötet. Roman Senyk wurde am 22. Januar verletzt und starb am 25. Januar in einem Krankenhaus.

ch

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