Chemieunfall: Ärzte untersuchen Einreisende aus der Krim

Chemieunfall: Ärzte untersuchen Einreisende aus der Krim

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Ukrinform
Auf den Kontrollposten „Kalantschak“ und „Tschaplynka“ an der administrativen Grenze zwischen der Region Cherson und der Krim sind Notfallärzte rund um die Uhr im Einsatz, um alle Einreisende aus der Krim zu untersuchen.

Das teilt das Gesundheitsministerium der Ukraine mit. Die betroffenen Bürger können alle notwendigen Empfehlungen und medizinische Hilfe erhalten, heißt es. Nach Angaben des Ministeriums für besetze Gebiete und Binnenflüchtlingen sind an der Grenze drei Ärzteteams im Einsatz.

Nach dem Chemieunfall auf einem Titanwerk auf der besetzten Krim arbeiteten beide Ministerien Empfehlungen für Einwohner der nördlichen Gebiete der Krim und des Südens der Oblast Cherson aus.

In der Nacht zum 24. August sind in der Stadt Armjansk, wo sich das Titanwerk befindet, unbekannte Giftstoffe in die Luft gelangen. Der ukrainische Grenzschutzdienst registrierte später auch die chemische Verschmutzung in der mit der Krim benachbarten Region Cherson. Das Werk „Titan“ in Armjansk wurde durch eine Anordnung der „Regierung“ der Krim für zwei Wochen außer Betrieb genommen. Die Kinder im Schulalter, sowie kleine Kinder mit ihren Müttern wurden aus der Stadt evakuiert.

Am 6. September entschied eine Kommission in der Oblast Cherson, Kinder aus einigen Ortschaften der Rayons Kalantschak und Tschaplynka zu evakuieren. In den Ortschaften, die sich in einer möglichen Zone der Verschmutzung befinden, werden Kindergärten und Schulen geschlossen.

Nach Worten von Präsident Poroschenko verursachten die Übungen der russischen Truppen eine Umweltkatastrophe auf der Krim.

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