SELECT p.id,p.filename, p.memo_deu memo, g.photo_id main_photo, g.name_deu gname FROM photos p LEFT JOIN galleries g ON g.id=p.gallery_id AND g.photo_id=p.id WHERE p.gallery_id=? ORDER BY main_photo DESC, p.weight 2. Jahrestag des Todes von Journalisten Pawlo Scheremet - 20.07.2018 09:10 — Ukrinform Nachrichten
2. Jahrestag des Todes von Journalisten Pawlo Scheremet

2. Jahrestag des Todes von Journalisten Pawlo Scheremet

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Ukrinform
Pawlo Scheremet ist am 20. Juli 2016 im Zentrum Kiew durch die Explosion eines selbstgebauten Sprengsatzes ums Leben gekommen. Die Bombe explodierte in seinem Auto.

Die Sicherheitsbehörden gingen vorerst von mehreren Motiven der Tat aus, darunter von „professioneller Tätigkeit“ und „russischer Spur“. Eine Ermittlergruppe, zusammengesetzt aus Mitarbeitern des Sicherheitsdienst der Ukraine SBU, der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine und der Nationalen Polizei, neigt sich der Ansicht zu, dass der Mord aus Motiven der professionellen Tätigkeit verübt wurde. Die Gruppe identifizierte aber weder Organisatoren noch Täter, weil sie Beweise weiter sammelt. Nach Angaben des Innenministeriums sind die Ermittlungen durch die russische Staatsangehörigkeit des Journalisten erschwert, weil Identifikation und Vernehmen von mutmaßlichen Tätern in Russland nicht möglich ist.

Pawlo Scheremet wurde 1971 in Minsk geboren. Er arbeite als Moderator der wöchentlichen analytischen Sendung “Prospekt” im staatlichen weißrussischen Fernsehen, als Chefredakteur der weißrussischen Zeitung “Delowaja Gazeta Weißrusslands”, als Chef des Minsker Büros des russischen Fernsehsenders ORT (später Erster Kanal) sowie für russische Nachrichtensendung „Nowosti“ und „Wremja“. Er war auch Chefredakteur des russischen und ausländischen Korrespondentennetzes in der Nachrichtenredaktion von ORT. Als Moderator der analytischen Sendung „Wremja“ gilt er in den Medien als Vertreter der Opposition zum Regime des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko. 2005 war er Initiator der Gründung der Webseite für Information und Analytik „Weißrussischer Partisan“. In der zweiten Hälfte der 2000-er Jahre wurde Scheremet in der Presse als Leiter des Verlags „Partisan“ erwähnt, in dem neben seinen Büchern auch eines der Bücher des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow erschienen.

2010 wurde Scheremet die weißrussische Staatsbürgerschaft entzogen. Die Ausbürgerung wurde offiziell durch seine russische Staatsbürgerschaft begründet, doch die doppelte Staatsbürgerschaft in Weißrussland nach Medienangaben nicht verboten wurde. Seit 2012 lebte er in der Ukraine. Die letzten Jahre war für das Internetportal „Ukrajinska Prawda“ und als Moderator für den Radiosender „Westi“ tätig.

Der Journalist wurde in Minsk beigesetzt.

Im Juni dieses Jahres wurde der Name von Pawlo Scheremet an der Gedenkwand im „Newseum“ der Journalistik in Washington D.C. eingetragen. Im Nachrichtenmuseum werde getötete Journalisten geehrt.

In Kiew fand heute eine Gedenkaktion zum zweiten Jahrestag des Todes von Pawlo Scheremet statt.

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