Ukraine erhält sicherlich IWF-Kreditmittel - Chef der Nationalbank

Ukraine erhält sicherlich IWF-Kreditmittel - Chef der Nationalbank

Ukrinform Nachrichten
Die Nationalbank der Ukraine zweifle nicht an weiterer Zusammenarbeit zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Ukraine.

Dies erklärte der Chef der Nationalbank der Ukraine (NBU), Kyrylo Schewtschenko, im Interview für GlobalCapital .

Ihm zufolge könne „Verzögerung oder Beendigung des IWF-Programms die wirtschaftliche Erholung der Ukraine verlangsamen“.

Der Fonds diskutiere mit der ukrainischen Regierung bezüglich der „Antikorruptionsrahmen und Einschränkung des Gaspreises“.

 „Angesichts der längeren Verhandlungsdauer erhoffen wir, zwei Tranchen und nicht drei, wie früher erwartet wurde, 2021 bereitgestellt zu erhalten“, betonte der NBU-Chef. „“ Es ist zwar ziemlich schwer zu bestimmen, wann diese Tranchen und in welcher Höhe eingehen werden“, so Schewtschenko.  

Wie Ukrinform berichtete, habe der IWF-Vorstand hat am 9. Juni 2020 ein neues Stand-by-Programm für die Ukraine für 18 Monate verabschiedet, das Kredite im Wert von 5 Milliarden Dollar vorsieht. Die Ukraine hat am 12. Juni die erste und einstweilen die einzige Tranche in Höhe von 2,1 Milliarden Dollar bereitgestellt erhalten. Es wurden weitere vier Revidierungen des Programms und die Bereitstellung von mehreren Tranchen geplant. Dieser Plan wurde aber noch nicht erfüllt.Über die erste Revidierung des Stand-by-Programs für die Ukraine wird immer noch diskutiert. Es gebe noch eine Reihe von Fragen, die Zeitrahmen für deren Entscheidung seien sehr schwierig. Dies sagte der ständige Vertreter des Internationalen Währungsfonds IWF in der Ukraine, Goesta Ljungman, am 30. März.

Darüber hinaus betonte Ljungman, wie wichtig es sei, dass die Nationalbank ihre Reformen bewahre und Fortschritte bei der Stärkung der NBU vor dem überflüssigen äußerlichen Druck an den Tag bringe. Es sei auch ein klarer Plan zur Verringerung des Haushaltsdefizits, zur Abkehr von der Kontrolle der Gaspreise sowie zur Einhaltung des Grundsatzes der Ehrsamkeit der Antikorruptionsbehörden und der Justiz wichtig, heißt es.

nj


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