Streit mit Gazrpom: Naftogaz leitet Zwangsvollstreckung in der Schweiz ein

Streit mit Gazrpom: Naftogaz leitet Zwangsvollstreckung in der Schweiz ein

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Ukrinform
Der ukrainische Energieversorger Naftogaz hat die Zwangsvollstreckung von 2,6 Milliarden US-Dollar von dem russischen Konzern Gazprom gemäß dem Schiedsspruch des Stockholmer Schiedsgerichts eingeleitet.

Das erklärte die Naftogaz-Sprecherin Ajona Osmolowska in einem Kommentar für die Presse, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Da Gazprom seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, habe Naftogaz die Zwangsvollstreckung eingeleitet.

Osmolowska bestätigte, dass das Unternehmen seine Forderungen in der Schweiz gerichtlich geltend gemacht habe. Maßnahmen zur Vollstreckung seien in der Schweiz schon getroffen worden. Eine Berufung gegen den Schiedsspruch könne die Zwangsvollstreckung nicht stoppen.

Das Schiedsgericht der Stockholmer Handelskammer hatte zuvor entschieden, dass Gazprom dem ukrainischen Naftogaz 4,63 Milliarden US-Dollar für vereinbarte aber nicht gelieferte Gas-Transitmengen zahlen muss. Angesichts der Kompensation, die zuvor dem russischen Unternehmen vom Schiedsgericht zugesprochen wurde, muss Gazprom insgesamt 2,56 Milliarden US-Dollar dem Konzern Naftogaz zahlen. Nach dem Schiedsspruch leitete Gazprom ein Verfahren zur Kündigung der Verträge zur Lieferung und zum Transit von Erdgas mit Natfogaz ein und weigerte sich, die Zahlung zu leisten.

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