33 Soldaten binnen fünf Monaten in der Ostukraine gestorben

33 Soldaten binnen fünf Monaten in der Ostukraine gestorben

Ukrinform Nachrichten
Vom 19. Dezember 2019 bis zum 29. Mai 2019 sind in der Ostukraine 33 ukrainische Militärangehörige ums Leben gekommen.

235 Soldaten wurden verletzt, sagte der Leiter des Büros des ukrainischen Staatspräsidenten Andrij Jermak in einem Gespräch mit der deutschen Verteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, am Dienstag in Berlin, wie auf der Webseite des Präsidenten der Ukraine mitgeteilt. Die Ukraine brachte laut Jermak im Gespräch ihre Besorgnis zum Ausdruck, dass die vielleicht wichtigste Voraussetzung auf dem Weg für Frieden, die Waffenruhe, nicht erfüllt wird. „Vom 19. Dezember 2019 bis zum 29. Mai 2019 wurden mehr als 1500 Angriffe der illegalen Waffenformationen registriert wurden. In diesem Zeitraum sind 33 ukrainische Militärangehörige gestorben, weitere 235 wurden verletzt“, erklärte er.

Für die Friedensfortschritte müssen Jermak zufolge Maßnahmen zur Umsetzung eines umfassenden und vollständigen Waffenstillstandes getroffen werden.

Russland und von ihm kontrollierten illegalen Waffenformationen müssen einen ungehinderten Zugang zu den besetzten Gebieten der Ukraine für die Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine (SMM) sichern, wurde im Gespräch betont. Die Minenräumung und eine weitere Truppenenflechtung unter Kontrolle der Sonderbeobachtermission seien auch wichtig. „Diese Beschlüsse des Normadie-Gipfeltreffens müssen umgesetzt werden“, heißt es.

Die Gesprächspartner betonten auch die Notwendigkeit von neuen Übergänge über die Kontaktlinie in der Ostukraine. Auch eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Nato sowie die bilaterale Zusammenarbeit waren die Themen des Gesprächs.

Am 2. Juni besuchte die ukrainische Delegation Berlin. Zur Delegation gehörten neben Andrij Jermak auch sein Stellvertreter Ihor Schowkwa, Berater des Staatspräsidenten Ruslan Demtschenko, Außenminister Dmytro Kuleba, Vizepremierminister und Minister für Reintegration der besetzen Gebiete Olexij Resnikow, Verteidigunsminister Andrij Taran.

Im Rahmen des Besuchs traf sich die ukrainische Delegation mit dem deutschen Außenminister, Heiko Mass, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, dem außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker und Wirtschaftsberater von Merkel Lars-Hendrik Röller.


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