Ostukraine: Kämpfe bei Awdijiwka, ein Soldat getötet

Ostukraine: Kämpfe bei Awdijiwka, ein Soldat getötet

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Ukrinform
Die Lage im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) hat sich zum Ende des vergangenen Tages weiter verschärft. Die russisch-terroristischen Truppen setzten neben Granatwerfern und Schusswaffen immer öfter schwere Waffen ein.

Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation mit.

 „Von 18 Uhr bis zur Mitternacht griffen die Terroristen im Raum Küstenland mit Mörsern, Granatwerfern und Waffen der Schützenpanzer die ukrainischen Stellungen nahe Starohnatiwka an. Der Feind setzte dabei auch einen Kampfpanzer ein und feuerte mindestens 16 Geschossen mit einem Kaliber von 152 mm ab. Ein ukrainischer Soldat wurde bei diesen Angriffen verwundet“, heißt es in der Meldung.

Laut dem Stab sei die Lage in der Nacht zum Donnerstag im Raum Industriezone von Awdijiwka am schwersten gewesen. Von 18 Uhr hätten die Terroristen die Armeestellungen fünf Mal mit Mörsern und Granatwerfer unter Beschuss genommen. Das ukrainische Militär habe das Feuer erwidert. Bei diesen Kämpfen sei ein ukrainischer Soldat getötet und ein weiterer verletzt worden.  

Im Raum Donezk hätten die Terroristen das Feuer auf Wohnhäuser in der Ortschaft Saizewe eröffnet, als dort Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz im Einsatz gewesen seien. Fast sofort sei das Feuer ausgebrochen. Der Feind habe auch die ukrainischen Soldaten, die den Einwohnern zur Hilfe eilten, beschossen. Die ATO-Kräfte hätten das Feuer nicht erwidert, weil „im besetzten Teil der Ortschaft Zivilisten wohnen und Vertreter der humanitären Organisation im Einsatz sind.“

Im Raum Luhansk seien zum Ende des Tages die Armeestellungen in Nowolexandriwka und Nowoswaniwka unter Beschuss des Feindes geraten, heißt es.

Insgesamt verletzten die illegalen Militärformationen in den vergangenen 24 Stunden 35 Mal die Waffenruhe. Ein Soldat ist ums Leben gekommen. Zwei Militärs wurden verletzt.

ch

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