Transparency International fordert Cholodnyzkyj zum Rücktritt auf

Transparency International fordert Cholodnyzkyj zum Rücktritt auf

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Ukrinform Nachrichten
Internationale Antikorruptionsorganisation Transparency International hat den Leiter der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft der Ukraine, Nasar Cholodnyzkyj, zum Rücktritt aufgefordert.

In der Organisation glaubt man, dass die Entlassung von Nasar Cholodnyzkyj das Vertrauen an die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft zurückgewinnen und die aktive Arbeit bei der Bekämpfung der Korruption in der Ukraine wieder in Gang bringen würde, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf den ukrainischen Fernsehnachrichtensender TSN.

„Der Leiter der Einrichtung ist ihr Führer und eine Person, daher untergräbt sein geschädigter Ruf das Vertrauen an das Institut, das er leitet. Unter den gegebenen Umständen fordert Transparency International Ukraine Nasar Cholodnyzkyj, die Rücktrittserklärung auf eigenen Wunsch einzureichen. Denn die Erhaltung der Unabhängigkeit und des gesellschaftlichen Vertrauens an die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft sind entscheidend bei der Bekämpfung der Korruption in der Ukraine“, geht aus der Erklärung von Transparency International hervor.

Zuvor hatte die gleiche Erklärung die US-Botschaft in der Ukraine verbreitet.

Die Meldung der Botschaft erschien, nachdem die Qualifikations- und Disziplinarkommission der Staatsanwälte empfohlen hatte, Nasar Cholodnyzkyj eine Rüge zu erteilen, anstatt ihn seines Amtes als Leiter der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft der Ukraine für das Disziplinarvergehen zu entheben.

Der Direktor des Nationalen Antikorruptionsbüros Artem Sytnik will gegen die Entscheidung Einspruch erheben.

Das Nationale Antikorruptionsbüro und die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine beschuldigen den Leiter der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft des Disziplinarvergehens, nachdem die Audioaufnahmen, die im Büro von Cholodnyzkyj gemacht wurden, öffentlich bekanntgegeben worden waren.

Laut dem Direktor des Nationalen Antikorruptionsbüros Artem Sytnik handelt es sich bei den Tonaufnahmen um das Datenleck über die bevorstehenden Durchsuchungen bei jenen Personen, bei denen diese Durchsuchungen durchgeführt werden sollten, um den Druck auf bestimmte Beamte und Richter für die Annahme von bestimmten Entscheidungen. Es wurde auch die Aufhetzung eines Zeugen zur Falschaussage festgestellt.

yv

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