Antikorruptionsbüro ermittelt gegen Infrastrukturminister Omeljan

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Ukrinform
Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) wirft dem Infrastrukturminister der Ukraine Wolodymyr Omeljan rechtswidrige Bereicherung vor.

Das geht aus einer Entscheidung des Bezirksgericht Solomajnskyi in Kiew vom 10. Oktober hervor. „Ein Detektiv (des Antikorruptionsbüros – Red.) beantragte beim Gericht einen vorübergehenden Zugang zu Sachen und Dokumenten“, heißt es in der Entscheidung. Dem Antrag zufolge hätte das NABU am 26. Mai 2017 eine Voruntersuchung gegen den Minister wegen rechtswidriger Bereicherung eingeleitet. Omeljan wird vorgeworfen, er wohne seit Dezember 2016 in dem 7 Millionen Hrywnja (Etwa 220.000 Euro) teuren Haus, das der Nichte zweiten Grades seiner Ehefrau gehört. Nach Angaben des Staatlichen Fiskaldienstes reiche das Einkommen der Nichte nicht für so einen teuren Kauf. Die Mutter der Nichte zweiten Grades seiner Ehefrau habe vom 23. März 2009 bis 23. März 2011 Omeljan eine Vollmacht auf die Nutzung eines Lexus RX 350 erteilt. Omeljan habe auch das Recht auf die Nutzung des Hauses und einen BMW X5 im Wert von ungefähr 1,5 Millionen Hrywnja nicht deklariert.

ch

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