Russen greifen in Region Kyjiw Endlager für abgebrannte Brennelemente an
Das meldet Ukrinform unter Berufung auf die staatliche Atomenergiebehörde Energoatom.
Durch den Einschlag einer russischen Drohne wurde das Gebäude für Containerannahme teilweise zerstört. Darin wurde kein abgebrannter Kernbrennstoff gelagert.
Der Treffer ereignete sich um 02:10 Uhr. Der Brandherd mit einer Fläche von 40 m² konnte umgehend eingedämmt und vollständig gelöscht werden.
Es gab keine Verletzten unter den Mitarbeitern.

Die Strahlungswerte auf dem Gelände des Endlagers für abgebrannte Brennelemente liegen weiterhin im Normbereich.
Ein nächster Angriff auf eine kerntechnische Anlage hat der ganzen Welt einmal mehr das wahre Gesicht des Kreml-Regimes vor Augen geführt, das bewusst Gefahr für die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz schafft. Russland agiert weiterhin als Terrorstaat und Nuklearterrorist und missachtet dabei das Völkerrecht und die Sicherheit von Millionen von Menschen“, hieß es bei „Energoatom“.
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine veröffentliche Fotos der Schäden am Kernkraftwerk Tschornobyl, die durch den russischen Angriff am 7. Juni entstanden sind.