Ukrainische Drohnen treffen wichtigen Öl - Knotenpunkt russischer Pipelines 500 Kilometer von Front

In der Nacht zum 8. Juni haben Drohnen des Spezialeinsatzzentrums "Alpha" des ukrainischen Geheimdienstes SBU einen strategisch wichtigen Knotenpunkt von zwei russischen Ölpipelines in der Region Wolgograd, eine Radarstation in der Region Krasnodar und ein Öldepot auf der annektierten Krim getroffen, teilt der Pressedienst des Spezialeinsatzzentrums bei Telegram mit.   

Der Drohnenangriff habe demnach einen Brand an der Linien-Produktions- und Dispatching-Station Krasnyj Jar in der Region Wolgograd verursacht. Die Anlage, die mehr als 500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, gehört dem staatlichen Konzern „Transneft“.

Öl wird von dort durch Pipelines insbesondere zur Raffinerie in Wolgograd und zum Ölterminal “Schesharis” im Schwarzmeerhafen Noworossijsk weitertransportiert.

Zudem haben ukrainische Langstreckendrohnen eine Radarstation im Dorf Kabardinka in der Nähe von Noworossijsk, circa 400 Kilometer von der Front, getroffen. Die Radarstation kontrollierte den Luftraum unmittelbar in der Küstenzone.

Angegriffen wurde auch eines der wichtigsten Öldepots auf der Krim – Atan in Hwardijske nördlich von Simferopol. Dort befinden sich 17 Öltanks verschiedener Typen, eine Pumpstation sowie Öltermimals.

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