Ukrainische Drohnen legten 1000 km zurück - zu Arsenalen russischer Marine und Stützpunkt Kronstadt – Selenskyj

video

In der Nacht zum 6. Juni legten ukrainische Drohnen eine Strecke von etwa 1000 Kilometern zu den Arsenalen der russischen Marine und dem Stützpunkt in Kronstadt zurück.

Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj via Facebook mit, berichtet Ukrinform. 

Ihm zufolge sei es an der Zeit, diesen Krieg zu beenden, aber der Kremlchef wolle kämpfen. Daher wirken ukrainische Sanktionen gegen diese Aggression.

„Letzte Nacht legten unsere Drohnen eine Strecke von rund 1000 Kilometern bis in die Region St. Petersburg zurück – zu den Arsenalen der feindlichen Marine und zum Stützpunkt in Kronstadt. Außerdem flogen unsere Langstreckenraketen rund 500 Kilometer bis in die Region Krasnodar und trafen dort ein Öllager. Das sind wichtige Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit der Soldaten der Streitkräfte der Ukraine, des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und des Militärnachrichtendienstes (HUR)“, betonte der Staatschef.

Jede Form von Ungerechtigkeit gegenüber der Ukraine werde eine angemessene Reaktion nach sich ziehen, schrieb Selenskyj. Er dankte ukrainischen Soldaten für ihre Treffsicherheit.

Am 3. Juni berichtete der Kommandeur der SBS-Kräfte (der unbemannten Systeme der ukrainischen Streitkräfte – Anm. d. Red.), Robert Brovdi „Magyar“, über die Zerstörung der Korvette „Boikij“ und veröffentlichte ein Video des Angriffs. Dies war Teil einer umfassenderen Offensive gegen militärische und infrastrukturelle Ziele in der russischen Region Leningrad.

Foto: Präsidialamt