Internationale Großaktion gegen Cyberkriminelle: 30 Server beschlagnahmt

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Die Strafverfolgungsbehörden mehrerer Länder Europas haben bei den von ukrainischen Behörden koordinierten Maßnahmen mutmaßliche Cyberkriminelle identifiziert und mehr als 30 Server beschlagnahmt, teilt das Büro des Generalstaatsanwalts der Ukraine mit.    

Strafverfolger aus Frankreich, den Niederlanden, Rumänien, Luxemburg, der Schweiz und Großbritannien haben bei der von dem Büro des Generalstaatsanwalts, der Nationalpolizei und dem Sicherheitsdienst der Ukraine koordinierten Aktion umfassende Maßnahmen gegen den VPN-Service  First VPN ergriffen. Die Aktion wurde von Eurojust und Interpol unterstützt.

Der Service ermöglichte es Cyberkriminellen, ganze Netzwerke zu infiltrieren, Daten zu verschlüsseln und Unternehmen sowie Privatpersonen mithilfe von Schadsoftware zu erpressen.  

Im Zuge der gemeinsamen Operation, die am 19. Mai durchgeführt wurde, konnte der Administrator des VPN- Services in der Stadt Dnipro identifiziert, 30 Server aus dem Zugriff der Täter entzogen sowie technische und finanzielle Grundlagen des Netwerks, das von Cyberkriminellen weltweit genutzt wurde, zerstört werden, hieß es.

 Den Nutzern wurde mitgeteilt, dass sie identifiziert wurden.